Erzählweise
Der Film verknüpft zwei rote Fäden miteinander, die Rückbesinnung, die Heimat-Erinnerung von Eberhard Happich, und den Aufbruch, die Neuverhandlung dieser Heimat durch die beiden Frauen von heimatBEWEGEN.
Anneke Richter und Nicole Müller kommt dabei zwangsläufig der größere Anteil zu; der Ausgang ihres Tuns ist - im Kleinen wie im Großen - offen, ihre Aktionen werden oft in Reportageform begleitet. Die Geschichte von Eberhard Happich ist, trotz aller Fotos, trotz der auch mit ihm erlebten Alltagssituationen, abgeschlossen. Im Interview reflektiert Eberhard das vor vielen Jahren Erlebte.
Wegen dieser unterschiedlichen Positionen, aber z.B. auch weil die Protagonisten sich im Film begegnen, wird eine starre Parallelerzählung vermieden.
Über Uli Patzwahl, Beobachter und manchmal Erzähler, entsteht eine Art Schnittstelle, eine dritte Ebene im Film.
Der Tonfall ist bei allem ernsten Interesse beiläufig, nicht erklärend, die Erzählweise soll unterhaltsam, sie muss respektvoll sein.