Geschichte
1947 übernimmt der Abiturient Eberhard Happich als Bauer ohne Vorkenntnisse den verlassenen Ballenstedter Stadthof; Geschwister und Familie sollen genug zu essen haben. Der Hof gedeiht und soll nach zehn Jahren Teil einer Landwirtschaftlichen Produktionsgenosenschaft werden. Eberhard wehrt sich, wird 1958 verhaftet und kommt ins Gefängnis. Als er 1960 nach Ballenstedt zurückkommt, ist der Hof enteignet, Eberhard flieht in den Westen.
2017 trifft sich eine Gruppe Ballenstedter Frauen. Sie haben in Hamburg, Göttingen, Nürnberg, gelernt, studiert, gearbeitet. Eigentlich wollen sie sich aber in ihrer Stadt, in Ballenstedt, engagieren und hier dazu beitragen, dass sich die Arbeits- und Lebensverhältnisse ändern, verbessern. Sie gründen einen Verein, "heimatBEWEGEN", und sie finden einen Ort, das "Gut Ziegenberg" - der verlassene Happich-Hof.